Der Weg zur Arbeit…

war heute katastrophal. Mit dem Fahrrad zur Bahn war ja noch ok, trotz Muskelkater 🙂 Dann in der Bahn die Meldung, daß der Zug in Altenberge endet. Ab dort sollte es Schienenersatzverkehr geben. Im Bus stellte ich dann irgendwann fest, daß der Bus nicht die weiteren Stationen anfuhr sondern direkt zur Endstation durchfuhr, na klasse. Aber ok, vom Hauptbahnhof Münster fahren ja auch andere Regionalbahnen zum Zentrum Nord. Und tatsächlich, ohne viel Wartezeit sollte auch eine Bahn fahren. Auf dem Gleis angekommen stand an der Anzeige tatsächlich als nächste Station der Westfalenbahn „MS Zentrum Nord“. Glück im Unglück 🙂 Eingestiegen und los gings. Kaum waren die Türen geschlossen fuhr die Bahn los und ich wurde mit der Durchsagen „Willkommen in der Westfalenbahn auf dem Weg nach Osnabrück“ begrüßt. Moment, Osnabrück? Das war doch nicht ganz die Richtung in die ich wollte. Na toll, die erste Frage die mir durch den Kopf ging: Wann kommt der nächste Halt. Beruhigt hat mich etwas die Tatsache, daß ich nicht alleine falsch eingestiegen bin 🙂 Einen Kollegen hats auch erwischt. In Westbevern (da war ich vorher noch nie :-)) konnte wir dann aussteigen. Zum Glück kam direkt die Gegenbahn und es ging wieder zurück nach Münster. Dort angekommen nahmen wir dann die richtige Bahn. Für die Strecke habe ich 1 1/2 Stunden statt 30 min. gebraucht.

Nachmittags war es dann etwas entspannter. Der Bus fuhr vom Zentrum Nord nach Altenberge. Kurz geschwitzt habe ich, als im Bus auf der Anzeige Münster HBF stand. Erst dachte ich: Mist, wieder falsch eingestiegen (obwohl vorne drauf Altenberge Hbf stand). Als der Bus dann doch aus Münster raus fuhr war ich dann doch erleichtert 🙂

Fazit: Wenn ich schonmal Bahn fahre…morgen wieder Auto, Mittwoch frei und ab Donnerstag dann wieder mit der Bahn, dann hoffentlich etwas besser 🙂

Der Freiburg-Bericht

So. Das Wichtigste zuerst: Freiburg ist eine schöne Stadt. Ein Besuch lohnt sich.

Freitag gings von Münster aus los Richtung Freiburg. Der IC hatte 5 Min. Verspätung als wir in Köln ankamen. Zum Glück hat der ICE auf uns gewartet. Weiter gings dann Richtung Karlsruhe. Kurz vor Karlsruhe gabs dann einen Zwischenstopp auf der Strecke. Blitzeinschlag in einer Signalanlage. Mit einer halben Stunde Verspätung kamen wir dann in Karlsruhe an. Der Alk war schon fast wieder verflogen. Unseren Anschluß haben wir verpasst, aber der nächste ICE kam dann prompt. Sitzplätze gabs auch noch für alle. Gegen 17 Uhr waren wir dann in Freiburg. Da stand erstmal der Bahnhof unter Wasser, irgendwie hats das Grundwasser durch die Toiletten hochgedrückt, jedenfalls roch es so 🙂

Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir dann im Hotel „Mercure Freiburg am Münster“. Von außen sahs eigentlich nicht so toll aus. Innen wars aber ok. Die Lage ist natürlich sehr gut. Die Altstadt lag sozusagen vor der Tür und im direkten Umfeld 2 Cocktailbars 🙂

Abends gings dann auf das Weinfest. Da es geregnet hat war nichts los. Später kam dann die Sonne raus und es wurde noch richtig voll. Den Abschluß gabs dann in der Cocktailbar gegenüber vom Hotel. Den Namen hab ich vergessen, aber da war die Nonstop-Happy Hour 🙂

Am nächsten Tag gings dann morgens erstmal ne Runde durch die Stadt. Mittags dann ein Eiscafe im Eiscafe 🙂 Nachmittags sind wir dann zu fünft ins „Strandbad“ Freiburg gegangen. Das beste was man tun konnte 🙂 Wir haben nur aufs Gewitter gewartet. Kam aber nicht. Die Rutsch ist nicht schlecht, wär fast rausgeflogen. Strandbad würde ich das aber nicht nennen, eher Waldbad. Jedenfalls wars richtig gut.

Abends sind wir dann in die Altstadt essen gegangen. Essen war soweit gut, allerdings 10 Leute mit max. 2 Herdplatten…nee, das war net so toll. Marlen hat ihr essen bekommen als alle schon fertig waren 🙂 So kanns gehen. Am Abend zuvor gings mir fast so.  Die Abschlußrunde ging dann über einen Biergarten ins Enchilada. Da hab ich mir dann einen Enchilada Cooler genehmigt. Sehr fruchtig, man schmeckt den Alk nicht so.  Sehr lecker. Gibts auch in Münster  😉

Sonntag gings dann nach dem Auschecken auf Citytour per Straßenbahn. War nach den langen Abenden zuvor eigentlich richtig, wir hingen alle irgendwie in den Seilen. Auf der Tour sind wir dann nach Vauban (Stadtteil) gefahren. Der kam mir irgenwie bekannt vor. Geplant als autofreie Siedlung, jetzt voller Autos 🙂

Mittags ging dann der Zug. Alle Züge pünktlich erwischt. Um 19 Uhr war ich dann wieder zuhause.

Hier noch ein paar Bilder, mehr davon in der Gallerie 2009.

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